

Viele meiner eigenen Lieblingsbilder wie auch der Lieblingsbilder, die ich bei großen Fotografen fand, entstammten der sog. street photography. So war dieses Sujet über Jahre mein Lieblingssujet. Noch heute beobachte ich das Leben auf der Straße im öffentlichen Raum, in dem die Straße einer Bühne des Lebens gleicht. Und manchmal fotografiere ich dabei. So entstanden die Bilder für die „Mini-Serie“ der Diptychen. Es handelt sich dabei um zwei zusammengeführte Bilder, die jeweils formal durch ein verbindendes Element zusammengehalten werden. Einmal handelt es sich um das Motiv des Haares („Hair“), dann um das Motiv des Schirms („Regentage“). Ich habe die Diptychen bewusst asymmetrisch gestaltet – sowohl in der Form als auch in der Abbildung. Das Auge springt zwischen den beiden Bildern hin- und her und vereint die eigenständigen Bilder zu einem neuen Bild.
